
Das war erst der Anfang
Als ich im Oktober 2021 in den Landtag des Landes Sachsen-Anhalt nachrücken durfte, war es mir vor allem wichtig, eine Stimme für den ländlichen Raum, in einer von (kleineren) Großstädten dominierten Politik zu sein. Um aber starke Politik für die Interessen des ländlichen Raums machen zu können, war und ist es unabdingbar, diese auch direkt in Erfahrung zu bringen. Dazu habe ich nunmehr 5 Jahre lang Kontakte hergestellt und gepflegt, praktische Erfahrungen gesammelt und vor allen Dingen den Menschen im Jerichower Land zugehört. Dabei hat mich immer die mir innewohnende Neugier getrieben. Zu den wertvollsten Erfahrungen, die mein politisches Handeln leiteten, gehörten die Gespräche mit Geschäftsführern kleiner und großer Agrar- Handwerksbetriebe inklusive das Reinluken in deren Bücher, das Pflanzen unzähliger Bäume auf flachen als auch ziemlich steilen Flächen, der Aufbau von Weidezäunen, das Begleiten von Rinderbesamungen, das Über-die-Schulter-Schauen bei Wissenschaftlern, die zur Zukunft unserer Landwirtschaft forschen, die Teilnahme an Jagden unseres Landesforstbetriebes, der Besuch unzähliger Messen und Ausstellungen, der Besuch verschiedener Landesmeisterschaften der Sportschützen und vieles mehr.
Wichtig ist mir stets, die Probleme vor Ort zu lösen. Zu diesen gehörten u.a. die Förderung eines neuen Feuerwehrgerätehauses in meiner Kreisstadt Burg, das Streiten für einen landeseigenen Härtefallfonds für in der DDR geschiedene Frauen, die Einführung einer Pro-Kopf-Pauschale für Mutterschafe, letztendlich die Novellierung des Landesjagdgesetzes; und mit vielen kleineren persönlichen Spenden habe ich das Leben unserer Vereine und derer Ehrenamtlicher hoffentlich besser gemacht.
Dafür stehe ich
Ich mache Politik für eine Gesellschaft des Respekts. Eine Gesellschaft, die Vielfalt als Stärke begreift und jede Leistung und jeden Lebensentwurf anerkennt. Bei allem politischen Handeln habe ich besonders den ländlichen Raum im Blick. Sachsen-Anhalt ist ein Bundesland der ländlichen Räume und kann deshalb nicht nur von Magdeburg und Halle gelenkt werden. Soziale und Kulturelle Teilhabe, schulische und gesundheitliche Versorgung und Infrastruktur im ländlichen Raum sind deshalb bestimmende Themen meiner täglichen Arbeit.
Musterstadt ist eine Gemeinde mit langer Geschichte und viel Potenzial. Wir alle leben gerne hier. Inmitten von Wäldern und Feldern, am Blötzower See und am Kuddelner Fließ lässt sich baden und entspannen, spazierengehen und ausspannen. Das neue Industriegebiet in Riedeln hat viele zukunftsfähige Arbeitsplätze in unsere Heimatstadt gebracht. Musterstadt wächst. Die Wohngebiete Am Kietz und Rosener Heide sind fertiggestellt. Wir brauchen mehr Kita- und Schulplätze in unserer Stadt, auch die Verkehrsanbindungen müssen verbessert werden, um die neuen Anforderungen bewältigen zu können.
Das Wichtigste ist für mich, dass wir in Musterstadt nachhaltig und klimabewusst handeln. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass unsere Kinder in einer intakten Umwelt und auf einem Planeten aufwachsen können, der ihr Leben chancenreich, wertvoll und erfüllend macht. Deshalb will ich als Bürgermeisterin sämtliche öffentlichen Einrichtungen und Investitionen auf den Prüfstand der Klima- und Umweltfreundlichkeit stellen.
Wie viele Beschäftigte profitieren in unserer Region von der Erhöhung des Mindestlohnes auf über 12 Euro?
Wer den ganzen Tag arbeitet, muss von seiner Arbeit ohne zusätzliche Unterstützung leben können. Das ist eine Frage des Respekts.
Eine starke und nachhaltige Landwirtschaft
Eine Landwirtschaft, die unsere Ernährung sichert, unsere Umwelt schont und von der die Landwirte gut leben können.
Bildung ist Investition in die Zukunft
Bildung ist nicht nur eine Pflicht. Bildung ist die Zukunft unserer Kinder. Wir müssen in Sachsen-Anhalt deutlich mehr in Kitas und Schulen investieren: Neubau, Sanierung, Ausbau, mehr Lehrerinnen und Lehrer und Erzieherinnen und Erzieher. Ich will die Schulen im ländlichen erhalten, damit unsere Kinder wohnortnah zur Schule gehen können. Nur so bleiben wir für junge Familien eine attraktive Heimat.
Klimaschutz hat Vorrang
Schule, Krankenhaus, ÖPNV: Der Ländliche Raum darf nicht auf der Strecke bleiben. Sachsen-Anhalt ist ein Land der ländlichen Räume.